Orchideen & Pleionen
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Frühjahrsblüher
 

Pleione  humilis

Vorkommen: Nordost- Indien, Nepal, Burma, Bhutan,1800 bis 3200 m

Pseudobulbe: groß, flaschenförmig, dunkelgrün, etwas rötlich gefärbt

Blütezeit: Februar bis März

Pleione humilis ist moosgebunden. Die Blüte und später ein einzelnes Blatt entwickeln sich aus einem Seitentrieb der Pseudobulbe. Der Blütentrieb ist kurz und von trockenhäutigen Hüllblättern umgeben. Das Säulchen ist an der Spitze unregelmäßig gezähnt. Die Blüte ist breit und etwas nickend. Die Sepalen und Petalen sind weiß, öfters auch außen mit zarten rosa Streifen. Die Lippe hat einen stark gefransten Rand und besitzt an der Vorderlippe einen kleinen weißen und ungefleckten Sporn, im Bereich der Mitte ist sie etwas gelblich. Das Blüteninnere ist karminrot gestreift und gesprenkelt, in der Röhre besitzt sie fünf bis sieben bartartige Kämme.

 

Pleione  limprichtii

Vorkommen: China, Ost- Tibet, 2000 bis 3050 m 

Pseudobulbe: mittelgroß, birnenförmig, dunkelgrün

Blütezeit: März bis Mai

Der Blütentrieb entwickelt sich seitlich, daraus dann kleine dunkelrosa Blüten und später das Blatt. Sepalen und Petalen stehen sternenförmig ab. Der Blütenstand ist aufrecht und bis acht Zentimeter lang. Er ist einblütig, seltener zweiblütig. Pleione limprichtii sollte in den Wintermonaten kalt gehalten werden. Die Pseudobulben müssen während der Wachstumsperiode gänzlich mit Pflanzstoff bedeckt werden, die Pflanzen gedeihen dadurch besser. Die Lippe ist violett, dunkel gefleckt und grob gefranst. Der Vorderlappen ist röhrenförmig aufgebogen und besitzt zwei lange und zwei kurze, weiß gewellte Kämme.

 

Pleione  grandiflora

Vorkommen: Taiwan, Südost- Yunnan, Japan, Nordvietnam,  Südwest- China, 2200 bis 2850 m

Pseudobulbe: schräg kegelförmig, wellig grün 

Blütezeit: Februar bis April

Der Blütentrieb erscheint seitlich, woraus sich später die Blätter entwickeln. Meine Pleione grandiflora sind großblütig, weiß mit goldgelber Lippe. Charakteristisch sind für diese Art von Pleionen die stark gefranste Lippe und die tiefgeschlitzte Vorderlippe. Die Blüte ist langstielig und hat spatelförmige Sepalen und Petalen. Auf dem goldgelben Lippenfleck hat sie rotbraune Streifen bis zur Basis, er ist rotbraun gefleckt. In der Röhre zeigt sie vier bis fünf gelbe, geschlitzte Kämme.

 

Pleione  yunnanensis

Vorkommen: Yunnan, Burma, 1350 bis 2000 m 

Pseudobulbe: mittelgroß und oval oder flach und breit, hellgrün- violett

Blütezeit: März bis April

Pleione yunnanensis gehört zu den kleinblütigen und einblütigen, aber langstieligen Arten. Sie ist hell lavendel- bis rosafarbig. Die Lippe ist bis zur Kehle von kirschroten Streifen durchzogen und hat kirschrote längliche Flecke. Der Lippenrand ist leicht gezahnt, im Lippengrund befinden sich fünf ungeteilte, gewellte weiße Kämme bis zur Basis. Die Sepalen und Petalen sind blass lavendelfarbig bis rosa- pink, breit und abgestumpft. Sie können auch feine, kirschrote Streifen besitzen.

 

 

Die oben gezeigten Texte und Bilder ist ein kleiner Auszug aus meinem Pleionen - Atlas.

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